Nicki Borell: Microsofts MVP Interview Teil 2

 

Der Microsoft MVP (engl. Most Valuable Professional – “Am höchsten geschätzter Experte”) Award ist die höchste Auszeichnung, die einem von Microsoft seit 1995 jährlich verliehen werden kann. Einer von den Ausgezeichneten ist Nicki Borell. Im ersten Teil unseres Interviews haben wir erfahren, was Herr Borell am liebsten in seiner Freizeit macht. Klicken Sie hier, um zum ersten Teil des Interviews zu gelangen. Wer ist die größte Inspiration des MVP-Preisträgers? Was war sein prägendstes Erlebnis in der Vergangenheit und was für Projekte hat er für die Zukunft geplant? All das und vieles mehr erfahren Sie im folgenden zweiten Teil unseres Interviews.

 

Interview mit Nicki Borell – Teil 2

 

Wie kam Ihr Interesse an Microsoft zustande? Wer oder was inspirierte Sie besonders?

In meinem damaligen Job als Datenbankadministrator für Microsoft SQL-Server kam ich mit Leuten von Microsoft zusammen. Es gab ein Projekt zusammen mit Microsoft Consulting Services. So lernte ich SharePoint, das im Projekt als Ablagesystem für Dokumente genutzt wurde, kennen. SharePoint hat mich fasziniert. Per Internetsuche kam ich zur SharePoint User Group in Saarbrücken und so nahm das ganze seinen Lauf.

 

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Wie kamen Sie zu Ihrem Schwerpunkt bei Microsoft? Warum gerade dieser
Bereich?

Siehe Frage vorher. Ergänzend kann ich sagen, dass die damals entstehende SharePoint Community in Deutschland eine große Rolle gespielt hatte. Der MVP Michael Greth hat diese Community ins Leben gerufen und es gab immer mehr lokale Gruppen, die sich regelmäßig getroffen haben. Mir hat das sehr gefallen und ich bin durchs Land gereist, um Vorträge zum Thema SharePoint zu halten.

Was wollten Sie ursprünglich mal werden, als Sie jünger waren?

Tatsächlich kann ich mich nicht bewusst an einen Traumberuf erinnern. Technische Themen haben mich allerdings immer interessiert. Ich habe nach der Schule eine Ausbildung zum Radio- und Fernsehtechniker gemacht, war danach als Radarelektroniker bei der Bundeswehr und bin dann in die IT-Branchen eingestiegen.

Was sind Ihre wichtigsten Projekte der Vergangenheit?

In den letzten Jahren gab es viele Projekte im Kontext IT-Security und Compliance. Das hat einerseits mit Themen wie der DSGVO zu tun. Auf der anderen Seite haben der Wandel hin zu mobilem Arbeiten, Home-Office etc. neue IT-Security Szenarien hervorgebracht.

Welche Projekte haben Sie für die Zukunft geplant, sofern Sie uns ein bisschen was davon verraten dürfen.

Ganz aktuell arbeiten wir an einem Konzept zum Thema „Azure Security Advisor“. So schlimm wie die Corona Pandemie auch war hat sie doch dazu geführt, dass die Industrie teilweise lange vernachlässigte Themen angegangen ist. Das führte in den letzten Jahren dazu, dass immer mehr Cloud Services zum Einsatz kamen. Dabei ging es in aller Regel erst einmal darum, arbeitsfähig zu bleiben. Services wie Azure Files anstelle des klassischen Fileservers müssen aber auch Zugriffssicherheit etc. garantieren. Und da kommt dann so etwas wie ein Azure Security Advisor Workshop ins Spiel.

Stehen Sie eigentlich in Kontakt mit anderen MVP‘s auf der Welt?

Man trifft sich regelmäßig in den Calls mit den Produktgruppen. Die letzten beiden Jahre fand der jährliche MVP Summit nur per Teams statt. Normalerweise ist das ein einwöchiges Event in Seattle / Redmond bei Microsoft vor Ort. Dort entstehen dann natürlich auch Freundschaften und man trifft sich / tauscht sich aus.

Was würden Sie einem frischgebackenen MVP-Award Gewinner raten?

Ich hoffe, dass es bald wieder die lokalen MVP Events geben wird. Das war vor der Corona Pandemie auch einmal im Jahr und fand in unserem Fall bei Microsoft Deutschland statt. Da sollte man gerade als neuer MVP auf jeden Fall dabei sein.

 

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Was ist das prägendste Erlebnis in Ihren Jahren als MVP?

2014 habe ich einen Vortrag auf der SharePoint Konferenz in Las Vegas gehalten. Das Thema war „SharePoint Server 2013 Search Analytics“. Die Analytics Engine war damals so gut wie nicht dokumentiert. Es war quasi eine Blackbox. Ich hatte auf dem MVP Summit dazu mit Leuten von der Produktgruppe ein sehr interessantes Gespräch. Ich war neugierig wie das alles funktioniert und sie waren neugierig darauf, was ich selbst schon herausgefunden hatte und was Kunden von der Analytics Komponente erwarten. Im Laufe dieses Gesprächs entstand die Idee zu der Session auf die SharePoint Konferenz. Am Ende waren wir uns einig, dass ich diesen Vortrag halten werde.

Ich danke Ihnen für dieses spannende Interview Herr Borell!

 

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